Warum kann eine kleine Energiemenge einen deutlich größeren Leistungsunterschied ergeben?
Photovoltaik- und Windanlagen erreichen ihre höchsten Einspeiseleistungen nur in einem Teil der Jahresstunden. Wird die seltene Spitze begrenzt, sinkt die Jahresenergie deshalb viel weniger stark als die für einen auslegungsrelevanten Netznutzungsfall angesetzte Leistung.
Der FNN-Hinweis übersetzt die Energiegrenze je nach Verfahren in pauschale, individuelle oder dynamische Leistungsansätze. Beim einfachen pauschalen Verfahren lauten die Faktoren 0,70 für PV-Modulleistung und 0,87 für Onshore-Windleistung.[2]
Daraus folgt keine allgemeine Zusage, dass 30 % mehr PV oder 13 % mehr Wind angeschlossen werden können. Netzstruktur, Spannungsebene, Gleichzeitigkeit, Lastfälle, Engpassort, Steuerbarkeit und das gewählte Verfahren bleiben entscheidend.