STROMDAO

digital energy infrastructure for tomorrow.

Konzept Autostrom

Roadster charging

Die STROMDAO setzt technologisch das um, was vor 3 Jahren von unserem Mitgründer Thorsten Zoerner im sogenannten Hybridstrommarkt in das Gesetzespaket “Strommarkt 2.0” eingeflossen ist. Dies hat ist insbesondere interesant mit Blick auf das Spannungsfeld Elektromobilität: Ohne auf die Details eizungehen, ist seit der Veröffentlichung des Hybridstrommarkts bei fast jeder Veranstaltung der Energiebranche aus dem Publikum der Mythos des “parallelen Tanken von 10 EV in der Nachbarschaft” hochgekocht worden. Auf Seiten der Kritiker (vgl. Kommentar zu Zeit Artikel) wird der datentechnische Fortschritt schlicht ignoriert.

Der Hybridstrommarkt beruht auf dem Konzept, dass Energie als solches keinen Wert inne hat, wenn man anstelle von Verbrauchs- und Betriebskosten eine Substitution in Investitionskosten finden kann. Mit dem ganz großen Vorteil, dass Investitionskosten eine bewusste - positive - Entscheidung sind, wo hingehend Betriebskosten als “notwendiges Übel” empfunden werden. Im betriebswirtschaftlichen Sinne führt der Hybridstrommarkt in der Energiewelt einen OPEX zu CAPEX Tausch ein. Aus dem konventionellen Modell der Anschaffung eines Automobils mit anschließender Abschreibung und hohen Betriebskosten wird die Investition in eine “Kilometer und Erzeugungsleistung” entlang des individuellen Bedürfnis. Die STROMDAO hat Werkzeuge zur sogenannten “Marktkommunikation” entwickelt. Diese ermöglichen es, die notwendigen “Wechselbeziehungen” abzubilden, zu verrechnen und allen Akteuren diskriminierungsfrei nutzbar zu machen.

Aus dieser Ausführung ergeben sich die technischen Anforderungen an die Ladestation:

  • An/Abschalten der Ladung “aus dem Internet”, via Heimsteuerrung etc…
  • Optimal: Regelung der Ladesteuerrung in Stufen (Bsp: 5A,10A,21A)
  • Erkennung der aktuellen Ladung “aus dem Internet” (Bedarf)

Das Szenario:

Anstelle von Energiekosten in “KWh”, wie es sonst bei Strom üblich ist, sollen Elektroautos über lokal vorhandene PV-Anlage geladen werden. Als Kosten für die Energiekosten wird die Abschreibung der PV-Anlage (z. b. in einem Privathaushalt) auf die prozentuale Nutzung durch das Fahrzeug/Ladesäule “umgelegt”. Die Messtechnik bietet dabei die notwendigen Daten, die wir in unserem System zusammenführen. Darüber hinaus wird auch der sog. Reststrom aus dem öffentlichen Netz erfasst und mit eingerechnet. Für den Nutzer des Fahrzeugs ergibt sich dann eine Entscheidung: Laden am Tag = relativ günstig, da lediglich die umgelegte Abschreibung der PV-Anlage als Kosten anfallen. Laden in der Nacht = Variable Kosten, die relativ “teuer” sind. Da die Kosten für die PV-Anlage ohnehin anfallen, wird auf Seite des Nutzers der Bedarf entstehen möglichst wirtschaftlich zu handeln und den PV-Strom zu maximieren - und den Reststrom zu minimieren.